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Open Source und Open Education

Open Source und Open Education

von Karl Wim­mer, educa​.ch | 22.07.2015

Open Edu­ca­tion ver­bin­det Open Source mit Open Access, Open Con­tent, Open Edu­ca­tio­nal Resour­ces und Open Data. Ver­stan­den als Ober­be­griff, steht hin­ter Open Edu­ca­tion das gene­relle Anlie­gen, Bil­dung und Wis­sen frei ver­füg­bar und allen zugäng­lich zu machen. Auch wenn die Pro­gram­ma­tik von Open Edu­ca­tion nicht neu ist, hat sie im Zuge der Trends zur Digi­ta­li­sie­rung und Vir­tua­li­sie­rung erneut Auf­merk­sam­keit gewon­nen, da die Fra­gen nach dem Zugang und der Ver­tei­lung von Wis­sen von zen­tra­ler Bedeu­tung für die sich wei­ter­hin for­mie­ren­den Infor­ma­ti­ons– und Wis­sens­ge­sell­schaft sind.

Das Prin­zip der Offen­heit, des Tei­lens und Aus­tau­schens ist – so unter­schied­lich es ver­stan­den und umge­setzt wird – das gemein­same Merk­mal der Bewe­gun­gen von Open Edu­ca­tion. Es ist sozial und gesell­schafts­för­der­lich, wes­we­gen sich die Aus­ein­an­der­set­zung damit in der Schule lohnt.

Open-​Prinzip als Thema für die Schule

Eine Gegen­über­stel­lung der Funk­ti­ons­weise von Open-​Communities und von her­kömm­li­chen Zusam­men­ar­beits­mo­del­len för­dert das selb­stän­dige und kri­ti­sche Den­ken, indem es die Mei­nungs­bil­dung her­aus­for­dert und zur Ent­wick­lung einer eige­nen Hal­tung und gesell­schaft­li­chen Posi­tio­nie­rung bei­trägt. Und schliess­lich deckt das The­ma­ti­sie­ren des «Open»-Prinzips Mög­lich­kei­ten zum kon­kre­ten Bei­tra­gen zu Pro­jek­ten auf, in denen indi­vi­du­el­les Han­deln in einem reflek­tier­ten gesell­schaft­li­chen Kon­text erfahr­bar wird.

Geringe Ver­brei­tung von OSS an Schu­len

Den­noch sind in Schu­len bei der Beschaf­fung von Soft­ware weder das Prin­zip des Tei­lens und des Aus­tau­schens noch OSS-​Produkte weit ver­brei­tet. Poin­tiert for­mu­liert: Solange sich Schu­len, deren ICT-​Verantwortliche oder Lehr­per­so­nen nicht aus eige­nem Antrieb und selbst­stän­dig damit ausei­an­der­zu­set­zen begin­nen, bleibt die Chance gering, OSS an einer Schule zu begegnen.

Eine zwei­fa­che Her­aus­for­de­rung

Um OSS an den Schu­len eine bes­sere Prä­senz zu ver­schaf­fen, ist einer­seits vom Beschaf­fungs­pro­zess von ICT-​Mitteln an Schu­len aus­zu­ge­hen um die Infor­ma­tion und Sen­si­bi­li­sie­rung der darin Invol­vier­ten über die Merk­male von OSS und ihre Vor­teile für Schu­len zu ver­bes­sern. Sicher gehört dazu der Auf­bau eines Kata­logs von bewähr­ten OSS Pro­duk­ten, Anbie­tern und Refe­ren­zen im Bereich der Schu­len. Er wäre für die Schu­len um Good Practice-​Beispiele zu erwei­tern, die auf­zei­gen, wie sie Her­aus­for­de­run­gen im Zusam­men­hang mit OSS erfolg­reich ange­hen kön­nen. Für die Anbie­ten­den von OSS könnte der Kata­log Aus­gangs­punkte für die koor­di­nierte Wei­ter­ent­wick­lung von schul­spe­zi­fi­schen OSS-​Lösungen sein. ICT-​Verantwortliche und Lehr­per­so­nen soll­ten sich auch aus eige­nem Antrieb mit Open Source beschäf­ti­gen. Ander­seits sollte OSS auch als Gegen­stand und Thema die Aus– und Wei­ter­bil­dung von Lehr­per­so­nen und in den Unter­richt auf­ge­nom­men wer­den. Sowohl die infor­ma­ti­sche Bil­dung als auch die Medienbil-​dung bie­ten dazu Gele­gen­heit; es fehlt jedoch häu­fig an stu­fen­ge­recht auf­be­rei­te­ten Lehr­mit­teln, mit denen die Unter­schiede zwi­schen OSS und pro­prie­tä­rer Soft­ware behan­delt wer­den kön­nen. Das Open-​Prinzip bie­tet hier­für den Weg, über den sich die Merk­male von OSS didak­tisch in ihrem gesell­schaft­li­chen Kon­text ver­an­kern lassen.

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Über den Autor

Karl Wim­mer ist stell­ver­tre­ten­der Direk­tor und Lei­ter der Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit “Bil­dungs­grund­la­gen” von educa​.ch.


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