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Open Source Management in der Unternehmens-IT

Open Source Manage­ment in der Unternehmens-​IT

von Ste­fan Mai­wald, Black Duck Soft­ware | 23.10.2012

Um die Vor­teile von Open Source Soft­ware aus­zu­schöp­fen bedarf es einer kla­ren Open Source Management-​Strategie.

IT-​Organisationen in Unter­neh­men ste­hen mehr denn je unter dem Druck, einen Bei­trag zum Unter­neh­mens­er­folg zu leis­ten, indem sie sich an der Schaf­fung von Wett­be­werbs­vor­tei­len, der Ver­bes­se­rung der betrieb­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit und der schnel­len Umset­zung stra­te­gi­scher Vor­ga­ben beteiligen.

Kos­ten sind in der Regel natür­lich der zuerst genannte Fak­tor, wenn es um die Ein­satz­gründe von Open Source geht, wobei die Gart­ner Group in einer Erhe­bung fest­ge­stellt hat, dass die IT-​Abteilungen in den Unter­neh­men der­zeit durch­schnitt­lich ledig­lich 29% ihres Software-​Bedarfs aus Open Source-​Quellen decken, die «Klas­sen­bes­ten» jedoch nach unse­ren Erfah­run­gen 80% oder mehr. Letz­tere nut­zen ein­fach mög­lichst viel exis­tie­ren­den Code, anstatt das Rad neu zu erfin­den, sei es eige­ner oder der aus Open Source-​Quellen. Das ist die preis­wer­teste Methode, Soft­ware zu erstel­len und laut Jeff Ham­mond von For­res­ter Rese­arch die ein­zige, um das sog. «Eiserne Drei­eck» der Software-​Herstellung zu durch­bre­chen, näm­lich die bis dato star­ren Abhän­gig­kei­ten zwi­schen Fea­tures, Zeit und Kos­ten. Die heut­zu­tage von den Kun­den gefor­derte Inno­va­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und kurze Time-​To-​Market kann mit kon­ven­tio­nel­len Metho­den und Bud­gets nicht mehr geleis­tet werden.

Code-​Qualität ist ein wei­te­rer Aspekt, der für die breite Nut­zung von Open Source in den Unter­neh­men spricht. Open Source wird zur Wie­der­ver­wen­dung gemacht und wird von mehr Men­schen betrach­tet und geprüft, als es in den meis­ten Ent­wick­lungs– oder IT-​Abteilungen mög­lich ist. Das «Viele– Augen-​Prinzip» hat dazu geführt, dass Open Source-​Komponenten eine sehr hohe Code-​Qualität nach­ge­sagt wird und auch beim Behe­ben von Feh­lern rea­giert die Com­mu­nity meist schnel­ler, als es kon­ven­tio­nel­len Software-​Unternehmen mög­lich ist.

Vor­han­de­nes Wis­sen nut­zen

Open Source-​Management ist Vor­aus­set­zung für die Nut­zung die­ser Vor­teile, bringt aber noch wei­tere: Die Wie­der­ver­wen­dung von vor­han­de­nem Know­how im Unter­neh­men und die Ein­däm­mung von Kom­po­nen­ten– und Ver­si­ons­wild­wuchs. Dies gelingt, indem Pro­zesse eta­bliert wer­den, die die Ein­füh­rung neuer Open Source-​Komponenten gewis­sen Richt­li­nien unter­wer­fen. Kom­po­nen­ten sind vor ihrer Ver­wen­dung in einem Pro­jekt unter ver­schie­de­nen Aspek­ten, wie OS-​Lizenz, Archi­tek­tur, bekannte Sicher­heits­lü­cken etc. zu betrach­ten. Um die Akzep­tanz die­ser Pro­zesse bei den Ent­wick­lern nicht zu gefähr­den, soll­ten sie schlank und schnell sein, vor­zugs­weise IT-​gestützt. Durch die Auf­zeich­nung und Spei­che­rung die­ser Geneh­mi­gungs­vor­gänge wer­den viel­sei­tige Aus­wer­tun­gen mög­lich, wie die Aktua­li­tät der Kom­po­nen­ten­land­schaft oder Ver­wen­dungs­nach­weise von Kom­po­nen­ten in Pro­jek­ten, was bei Bekannt­wer­den neuer Sicher­heits­lü­cken für eine Kom­po­nente von Inter­esse sein kann oder bei der Ver­öf­fent­li­chung neuer Ver­sio­nen. Und neben­bei ist für jeden Ent­wick­ler sicht­bar, wel­che Kol­le­gen bereits Erfah­rung mit einer bestimm­ten Kom­po­nente haben.

«Open Source ist all­ge­gen­wär­tig und unver­meid­bar … eine Richt­li­nie gegen Open Source durch­zu­set­zen ist unmög­lich und bedeu­tet für Sie einen Wett­be­werbs­nach­teil» (Mark Dri– ver, Gart­ner Group).


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