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Open Source Management bei SAP

Open Source Manage­ment bei SAP

von Ste­fan Mai­wald, Black Duck Soft­ware | 23.10.2012

SAP kon­trol­liert die Ver­wen­dung von Open Source Soft­ware durch auto­ma­ti­sierte Gover­nance– Pro­zesse mit Hilfe von Black Duck.

Open Source Soft­ware ist eine wich­tige Kom­po­nente in der Ent­wick­lungs­stra­te­gie von SAP, dem Markt­füh­rer für Unter­neh­mens­soft­ware. Sie wird als Weg­be­rei­ter für Pro­duk­ti­vi­tät betrach­tet, um Kun­den­wün­sche zu erfül­len und Time-​to-​Market zu redu­zie­ren. Bereits 2001 erkannte man im Manage­ment der SAP den Bedarf nach einer Richt­li­nie mit Geneh­mi­gungs­pro­zess für die Beur­tei­lung von Lizenz­pro­ble­men und –auf­la­gen von Open Source-​Komponenten.

Viele Jahre erzeugte die­ser Pro­zess kom­plexe, zeit­rau­bende und teil­weise manu­elle Arbei­ten. Durch die dras­tisch gestie­gene Bedeu­tung von Open Source als stra­te­gi­sche Geschäfts­grund­lage wur­den auto­ma­ti­sierte Geneh­mi­gungs­pro­zesse not­wen­dig, um die Durch­lauf­zei­ten von Anträ­gen zu reduzieren.

«Als unser Vor­stand ent­schied, unse­ren Blick auf die Nut­zung von Open Source als Grund­lage unse­rer Geschäfts– und Ent­wick­lungs­stra­te­gie zu schär­fen, war uns klar, dass wir unsere Geneh­mi­gungs­pro­zesse ent­spre­chend anpas­sen muss­ten. Es war eine Umge­bung erfor­der­lich, die im Ein­klang mit unse­ren Richt­li­nien eine exakte und schnelle Bear­bei­tung von Open Source-​Nutzungsanträgen ermög­lichte», sagt Jan­aka Bohr, Lei­ter Glo­bal Licen­sing, Open Source bei SAP.

Um effi­zi­en­ter mit Open Source zu ent­wi­ckeln, ent­schied man, fol­gen­des einzuführen:

• Klare Richt­li­nien und effi­zi­ente Governance-​Prozesse, die eine ter­min­ge­rechte und wohl­in­for­mierte Ent­schei­dung erlauben

• Klare Zuord­nung von Zustän­dig­kei­ten inner­halb der Organisation

• Werk­zeuge zur Auto­ma­ti­sie­rung, die eine Ska­lie­rung des Pro­zes­ses ermöglichen.

SAP suchte nach einer Platt­form für die Auto­ma­ti­sie­rung von Manage­ment, Com­pli­ance und Inte­gra­tion von Open Source. Schließ­lich ent­schied sich SAP für die Pro­dukte von Black Duck, die bereits hun­derte Unter­neh­men für die Ver­wal­tung ihrer Multi-​Source-​Umgebungen ein­set­zen. SAP ermög­lichte mit der Black Duck Suite den Ent­wick­lungs­lei­tern, über den gesam­ten Lebens­zy­klus einer Anwen­dung hin­weg den Über­blick und die Kon­trolle über den Ein­satz von Open Source zu behal­ten. Dabei behiel­ten die Ent­wick­ler die für Inno­va­tio­nen not­wen­dige Frei­heit und Fle­xi­bi­li­tät und wer­den nicht durch Zusatz­ar­beit belastet.

Ent­wick­lungs­teams und die Rechts­ab­tei­lung bei SAP auto­ma­ti­sie­ren durch die Workflow-​Funktionen der Black Duck Suite den Geneh­mi­gungs­pro­zess für Open Source. SAP hat die­sen den eige­nen Pro­zes­sen ange­passt und einen Workflow-​basierten Geneh­mi­gungs­me­cha­nis­mus ein­ge­führt, der den unnö­ti­gen Over­head der manu­el­len Lösung reduzierte.

Lizenz­kon­flikte und –auf­la­gen wer­den bei der SAP jetzt früh im Ent­wick­lungs­pro­zess erkannt. Den Ent­wick­lern wird eine Aus­wahl an siche­ren, getes­te­ten und lizenz­kon­for­men Kom­po­nen­ten zur Ver­fü­gung gestellt, und die auf­wän­di­gen Nach­ar­bei­ten, die bei spä­ter Ent­de­ckung nicht geneh­mig­ter Open Source Soft­ware ent­ste­hen, erheb­lich reduziert.

«Mit der Ein­füh­rung der Black Duck Suite kön­nen wir Open Source effi­zi­en­ter ein­set­zen und so unsere Stra­te­gie der ver­stärk­ten Inno­va­tion und kür­ze­rer Time-​to-​Market bes­ser umset­zen», sagt Bohr. «Durch die sau­bere Ver­wal­tung von Open Source kön­nen wir unsere inter­nen Res­sour­cen auf die Ent­wick­lung neuer Fea­tures für unsere Kun­den konzentrieren.»


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