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Freie Software fördert Nachhaltigkeit

Freie Soft­ware för­dert Nachhaltigkeit

von Dr. Mat­thias Stür­mer | 26.01.2009

Wer eine neue Infor­ma­tik­lö­sung aus­wählt, muss dar­auf ach­ten, dass sie das Pflich­ten­heft erfüllt. Soft­ware ist aber mehr als rei­nes Mit­tel zum Zweck. Inves­ti­tio­nen in neue ICT-​Systeme wol­len nach­hal­tig gesche­hen, denn neben den tech­ni­schen Eigen­schaf­ten und dem Ein­füh­rungs­auf­wand ist vor allem ein Fak­tor ent­schei­dend für die lang­fris­ti­gen Kos­ten: der Grad der Abhän­gig­keit zum Softwareanbieter.

Bei die­sem zen­tra­len Merk­mal bringt Open-​Source-​Software gegen­über pro­priet­aä­rer Soft­ware einen deut­li­chen Vor­teil, denn der Quell­code liegt öffent­lich vor, und die Soft­ware darf belie­big kopiert, ver­än­dert und wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Aus die­sen Eigen­schaf­ten rüh­ren die fünf Nut­zen­di­men­sio­nen von Open-​Source-​Software her: lang­fris­tige Kos­ten­ein­spa­run­gen, Inves­ti­ti­ons­schutz, Inno­va­tions– und Wirt­schafts­för­de­rung, Sicher­heit und Trans­pa­renz sowie Chan­cen­gleich­heit.


Lang­fris­tige Kos­ten­ein­spa­run­gen

Lizenz­ge­büh­ren machen nur einen klei­nen Teil der Gesamt­kos­ten von ICT-​Projekten aus. Aus­ser­dem müs­sen mög­li­che Migra­ti­ons– und Umschu­lungs­auf­wände bei Open-​Source-​Lösungen berück­sich­tigt wer­den. Bei einem Wech­sel von einer geschlos­se­nen zu einer offe­nen EDV-​Umgebung fal­len des­halb höhere ein­ma­lige Kos­ten an als bei einer Aktua­li­sie­rung der bis­he­ri­gen Tech­no­lo­gie. Je wei­ter aber bei der Kos­ten­ana­lyse der Zeit­ho­ri­zont gezo­gen wird, desto wirt­schaft­li­cher wird der Open-​Source-​Einsatz. Tak­tisch ent­schei­dend ist dabei die dank Her­stel­ler­un­ab­hän­gig­keit gewon­nene Ver­hand­lungs­stärke, wel­che die Posi­tion des Soft­ware­be­zü­gers mar­kant ver­bes­sert. Durch die erhöhte Wahl­frei­heit und die stra­te­gi­sche Unab­hän­gig­keit spa­ren Inves­ti­tio­nen in offene Tech­no­lo­gien somit lang­fris­tig Kos­ten ein.

Ein Bei­spiel dazu lie­fert der Kan­ton Solo­thurn, der dank sei­ner Open-​Source-​Strategie aus dem Jahre 2001 seine 2000 Arbeits­plätze auf Linux migrie­ren konnte. Gemäss IT-​Leiter Kurt Bader spart die Kan­tons­in­for­ma­tik gegen­über einer Migra­tion auf Win­dows Vista nun jähr­lich meh­rere hun­dert­tau­send Fran­ken. Ein ande­res Bei­spiel betrifft die Ein­füh­rung einer ECM-​Lösung. In einer trans­pa­ren­ten TCO-​Studie wer­den die aktu­el­len Lis­ten­preise der pro­prie­tä­ren Pro­dukte Docu­men­tum, Open­text und Sha­re­point mit der Open-​Source-​Alternative Alfresco ver­gli­chen. Bereits im ers­ten Jahr kön­nen bei einer Benut­zer­ba­sis von 1000 Per­so­nen zwi­schen 89 und 96 Pro­zent der Kos­ten ein­ge­spart wer­den […].

Wei­ter­füh­rende Links:
http://​www​.itma​ga​zine​.ch/


Télé­char­ger (PDF 478.1 KB)


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