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Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

Infor­ma­ti­ons– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien (IKT)

30.12.2013

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung BMZ ver­öf­fent­licht ein Stra­te­gie­do­ku­ment über Schlüs­sel­tech­no­lo­gien für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung, in dem unter ande­rem Open Source Lösun­gen für Ent­wick­lungs­län­der emp­foh­len werden.

Über­blick und Zusammenfassung

Die deut­sche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit setzt sich für die Ver­brei­tung und Nut­zung von Infor­ma­ti­ons– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien (IKT) in den Koope­ra­ti­ons­län­dern ein, um deren Poten­zial für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung zu rea­li­sie­ren und die digi­tale Kluft zu über­win­den. Zeit­ge­mäße IKT wer­den als wich­ti­ges Instru­ment in zahl­rei­chen Vor­ha­ben der ver­schie­dens­ten Sek­to­ren der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit eingesetzt.

Das vor­lie­gende Posi­ti­ons­pa­pier setzt Leit­li­nien für die Unter­stüt­zung der Ver­brei­tung und Ver­wen­dung von IKT in den Koope­ra­ti­ons­län­dern, sowie für die effek­tive Nut­zung der IKT in den unter­schied­li­chen Sek­to­ren der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Es gibt einen Refe­renz­rah­men für die deut­schen Ent­wick­lungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und bil­det eine Grund­lage für den Dia­log mit Part­ner­re­gie­run­gen, Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, der Pri­vat­wirt­schaft, ande­ren Gebern und inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen. Im Ein­zel­nen trägt das Papier dabei zu fol­gen­den Zie­len bei:

IKT in Vorhaben:

IKT wer­den in der moder­nen Gesell­schaft immer wich­ti­ger. Dies gilt auch für ihren Ein­satz als Instru­mente der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und als Grund­lage für Inno­va­tio­nen oder Effi­zi­enz in vie­len Berei­chen. IKT wer­den des­halb bereits in den ver­schie­dens­ten Pro­jek­ten der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit ein­ge­setzt. Um die­sen Ein­satz von IKT sys­te­ma­tisch und effi­zi­ent zu gestal­ten, sowie um die Nut­zung in wei­te­ren Maß­nah­men zu för­dern, bie­tet das vor­lie­gende Posi­ti­ons­pa­pier wich­tige Richt­li­nien und Handlungsansätze.

Deutsch­lands Bei­trag zu “IKT für Entwicklung”:

Deutsch­land ist als einer von der­zeit nur weni­gen Gebern inter­na­tio­nal wei­ter­hin expli­zit im IKT– Bereich aktiv. Das vor­lie­gende Papier stellt den Ansatz der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit nach­voll­zieh­bar und anschau­lich dar und trägt dazu bei, das Enga­ge­ment der Bun­des­re­gie­rung inter­na­tio­nal bekann­ter zu machen. Auch inner­halb Deutsch­lands hat das öffent­li­che Inter­esse an den deut­schen Akti­vi­tä­ten im Bereich IKT für Ent­wick­lung zuge­nom­men. Das vor­lie­gende Papier will die Öffent­lich­keit infor­mie­ren und die Zusam­men­ar­beit und den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch mit öffent­li­chen und pri­va­ten Ein­rich­tun­gen verbessern.

Koope­ra­tion mit den Part­nern der deut­schen Entwicklungszusammenarbeit:

In vie­len Koope­ra­ti­ons­län­dern der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit wer­den IKT als wich­ti­ger Teil­be­reich der Wirt­schaft (u.a. För­de­rung des IT– Sek­tors) und der Gesell­schaft (Nut­zung moder­ner Tech­no­lo­gien in allen gesell­schaft­li­chen, pri­va­ten und poli­ti­schen Berei­chen) ange­se­hen. Das Posi­ti­ons– papier kann hier Koope­ra­ti­ons­be­rei­che mit Part­nern der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit auf­zei­gen und Anre­gun­gen für sinn­volle Maß­nah­men geben (u.a. durch viele Bei­spiele aus der Praxis).

Als Grund­prin­zi­pien, die den Ein­satz von IKT für Ent­wick­lung bestim­men, wer­den festgehalten:

  • Libe­ra­li­sie­rung und Regu­lie­rung von TK-​Märkten
  • Aus­gleich von Marktversagen
  • För­de­rung pri­vat­wirt­schaft­li­chen Engagements
  • Bedarfs­ori­en­tier­ter Ein­satz von IKT
  • Stär­kung loka­ler Kapazitäten
  • För­de­rung von Wis­sens­aus­tausch und IKT– Know-​how-​Transfer
  • Ein­satz von IKT in ver­schie­dens­ten Sek­to­ren zur Erhö­hung der Wirk­sam­keit und Effizienz
  • För­de­rung des loka­len IT-​Sektors durch Ein­satz von IKT in Projekten
  • Koor­di­nie­rung mit Maß­nah­men ande­rer Geber
  • Beach­tung des loka­len Kon­texts, der Inter­ope­ra­bi­li­tät und der Nach­hal­tig­keit von Maßnahmen

Zu den stra­te­gi­schen Akti­ons­fel­dern für IKT-​Maßnahmen der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit gehö­ren neben der Schaf­fung von güns­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen für Zugang zu und Nut­zung von IKT, z.B. durch För­de­rung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­re­gu­lie­rung in Koope­ra­ti­ons­län­dern, ein umfas­sen­der Ansatz zur För­de­rung loka­ler IKT-​Sektoren (u.a. durch Finan­zie­rung von IKT-​Infrastruktur und IT-​Sektorentwicklung mit Stra­te­gie­ent­wick­lung, Clus­ter­för­de­rung, Aus– und Fort­bil­dungs­pro­gram­men für IT-​Unternehmer, Bin­nen­markt­ent­wick­lung und Export­för­de­rung) genauso wie ver­schie­dene Anwen­dungs­ge­biete für IKT in der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, wie z.B. in den Berei­chen För­de­rung von Good Gover­nance und länd­li­che Entwicklung.

Das Posi­ti­ons­pa­pier ent­hält eine Samm­lung von Pra­xis­bei­spie­len aus ver­schie­de­nen Berei­chen der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Diese Bei­spiele ver­an­schau­li­chen, in wel­chem Maße Deutsch­land bereits heute im IKT-​Bereich aktiv ist und geben Anre­gun­gen für mög­li­che zukünf­tige Anwen­dungs­ge­biete von Infor­ma­ti­ons– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien für Entwicklung.


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