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Open Source Software im geschäftskritischen Einsatz

Open Source Soft­ware im geschäfts­kri­ti­schen Einsatz

von Jürg Brun, Fer­di­nand Kobelt, Reto Aeber­hardt und Dr. Mat­thias Stür­mer | 01.06.2011

Open Source ist keine Glau­bens­frage

Auch wenn das Thema Open Source in Fach­krei­sen oft emo­tio­nal bela­den ist und immer noch Unklar­hei­ten herr­schen, gibt es eine klare Defi­ni­tion und objek­tive Vor– und Nach­teile betref­fend Open­Source Soft­ware. So wird Soft­ware dann als Open Source bezeich­net, wenn sie unter einer von der Open Source Initia­tive aner­kann­ten Open Source Lizenz ver­öf­fent­licht wurde. Sol­che Lizen­zen erlau­ben, die Soft­ware kos­ten­los zu kopie­ren und den Quell­code belie­big zu ver­bes­sern und zu ver­brei­ten — Frei­hei­ten, die mit pro­prie­tä­rer Soft­ware nicht mög­lich sind. Die­selbe Soft­ware kann somit von unter­schied­li­chen Fir­men inte­griert und gewar­tet wer­den, wodurch die Abhän­gig­keit zum Software-​­Hersteller, der so genannte Ven­dor Lock-​­in, sinkt. Gleich­zei­tig müs­sen tech­ni­sches Know­how erar­bei­tet und die mit der Open Source Lizenz ver­bun­de­nen Pflich­ten genau ein­ge­hal­ten wer­den.

Open Source Soft­ware muss gesteu­ert wer­den

Obwohl sel­ten Mar­ke­ting für Open Source Soft­ware betrie­ben wird, fin­det sich heute in jedem Betriebs­sys­tem und in fast jeder Fach­ap­pli­ka­tion Soft­ware unter Open Source Lizen­zen. Zudem wer­den immer noch in vie­len Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen Open Source Kom­po­nen­ten und Software-​­Lösungen in geschäfts­kri­ti­schen Anwen­dun­gen ein­ge­setzt, ohne dass dies den Ver­ant­wort­li­chen bewusst ist. Um den Umgang mit Open Source Soft­ware gezielt zu steu­ern und die IT Gover­nance zu ver­bes­sern, füh­ren Ver­ant­wort­li­che heute oft spe­zi­fi­sche Open Source Stra­te­gien, Poli­cies oder Archi­tek­tur­richt­li­nien ein.


Vol­les Poten­tial mit­tels Open Source Stra­te­gie nut­zen

Wird Open Source Soft­ware unkon­trol­liert ein­ge­setzt, kann das volle Poten­tial sel­ten ganz aus­ge­schöpft wer­den. Eine ganz­heit­li­che, auf die jewei­lige Orga­ni­sa­tion ange­passte Open Source Stra­te­gie ist daher not­wen­dig, um uner­kannte Chan­cen zu nut­zen, Risi­ken früh­zei­tig zu erken­nen und ent­spre­chende Mass­nah­men fest­zu­le­gen. Sei es beim Ein­satz von voll­stän­di­gen Open Source Lösun­gen, bei der Ver­wen­dung von Open Source Kom­po­nen­ten in der Software-​­Entwicklung oder gar bei der Lan­cie­rung einer eige­nen Open Source Com­mu­nity — ein vor­aus­schau­en­des Vor­ge­hen ist in jedem Fall von Vor­teil. Lizenz­recht­li­che Aspekte spie­len dabei genauso eine zen­trale Rolle wie auch Software-​­Beschaffung, Gesamt­kos­ten­be­trach­tung, Eva­lua­tion und nach­hal­ti­ger Know­how Auf­bau.


Wis­sen aus ers­ter Hand ist gefragt

In einem der­art dyna­mi­schen Umfeld wie bei Open Source Com­mu­nities ent­wi­ckeln sich je nach Aus­gangs­lage neue Software-​­Projekte rasant zu dis­rup­ti­ven Inno­va­tio­nen. Aber auch eta­blierte Open Source Lösun­gen kön­nen durch starke Ver­än­de­run­gen in deren Com­mu­nities rasch Neu­po­si­tio­nie­run­gen im Markt erlan­gen. Lau­fend wer­den neue Geschäfts­mo­delle und Lizen­zie­rungs­sys­teme sowie Analyse-​­ und Eva­lua­ti­ons­me­tho­di­ken ent­wi­ckelt. Wie in die­ser Publi­ka­tion auf­ge­zeigt, exis­tie­ren ver­schie­dene Good Prac­tices. Deren Anwend­bar­keit und Umset­zung muss den­noch stets indi­vi­du­ell betrach­tet wer­den. Des­halb ist Wis­sen aus ers­ter Hand von Per­so­nen gefragt, die direk­ten Zugang zu den wich­ti­gen Akteu­ren im Open Source Markt besit­zen […].

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