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Großbritannien: Open Source first

20.03.2013 | von Oliver Diedrich, heise open

Das Government Service Design Manual der britischen Regierung mit Richtlinien für die Entwicklung von digitalen Angeboten in Behörden schreibt eine bevorzugte Nutzung von Open-Source-Software vor.

Vor allem in den Bereichen Betriebssysteme, Netzwerk-Software, Webserver, Datenbanken und Programmiersprachen soll Open Source gegenüber proprietären oder nicht-offenen Alternativen bevorzugt werden.

Falls für spezielle Zwecke doch proprietäre Software eingesetzt wird, soll sie offenen Standards folgen, um eine Abhängigkeit vom Hersteller zu verhindern. Selbst entwickelte Software soll möglichst in Form von einfach wiederverwendbaren Modulen geschrieben und als Open Source veröffentlicht werden.

Das als Entwurf erschienene Government Service Design Manual definiert einenService Standard, den digitale Dienste in Behörden einhalten müssen, und gibt Hilfestellung bei der Entwicklung solcher Services. Das Manual, das im April veröffentlicht werden und dann verbindlich gelten soll, ist Teil der "Digital by Default"-Strategie der britischen Regierung. Sie soll sicherstellen, dass digitale Services so gut implementiert werden, dass die Bürger sie bevorzugt benutzen.



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