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Vertiefte Diskussionen am Open Cloud Day 2013

18.06.2013 | von Matthias Günter

Die Swiss Open Systems User Group /ch/open, die ZHAW, die Schweizer Informatik Gesellschaft SI und das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB führten am Dienstag, 11. Juni 2013 in Winterthur den zweiten Schweizer Open Cloud Day mit mehr als 100 Teilnehmern durch.

Die Bedeutung des Cloud Computings wurde an der Veranstaltung von allen Rednern vorausgesetzt. Die Qualität verschiedener Plattformen, darunter liegende Hardware und Technologien und optimale Strategien für Firmen wurden diskutiert.

Die Veranstaltung vom Dienstag, 11. Juni 2013 baute auf dem Erfolg der letztjährigen Veranstaltung auf.

Willy Müller vom Informatiksteuerungsorgan des Bundes wies darauf hin, dass die Risiken in der Cloud im Endeffekt genau den Risiken eines normalen Outsourcings entsprechen. Die einzige Ausnahme ist die Isolation zwischen verschiedenen Firmen. Aber auch diese Problematik kann in einem konventionellen Rechenzentrum eines Anbieters entstehen.

Verschiedene Redner stellten fest, wie stark sich das Gebiet im letzten Jahr entwickelt hat. Cloud Computing ist eine Realität und wird die IT-Abteilungen verändern.

Marcus Holthaus, IMSEC, ist der Meinung, dass die Cloud aufgrund von Skaleneffekten wesentlich sicherer gemacht werden kann als kleine Rechenzentren: „Es ist unwichtig, ob sie Sicherheit für 1000 oder 10'000 Leute herstellen.“ Aus diesen Gründen glaubt er, dass es in der Schweiz mittelfristig primär 4-5 grosse Anbieter geben wird.

Im Panel wurde die Verwaltung als grosser Nutzer diskutiert. Wichtig sei, dass es mehrere Provider gebe und dass sich leicht wechseln lasse, meinte Willy Müller. Pietro Brossi, ZHAW, machte deutlich, dass vermehrt zusammenhängende, funktionsbereite Komponenten zusammengestellt werden müssen und weniger Einzelentwicklung gefragt wird: „Die Struktur der Anwendungen wird sich ändern.“ Muharem Hrnjadovic, Rackspace, glabut, dass es gerade Open Source Software ist, die die Cloud-Innovation voranbringt.

Kerstin Mende-Stief von der Open Source Business Alliance zeigte, wie die Deutsche Wolke als Prototyp einer verteilten offenen Cloud funktionieren kann.

Neben den generellen Themen wurde die Verwaltung von Clouds behandelt, verschiedene Softwarestacks, geeignete Hardware, Government App-Store vorgestellt. Einige Vorträge setzten tieferes technisches Wissen über Cloud-Technologien voraus. Als speziell interessante Facette hat Hanspeter Christ von swisstopo Lasttests in der Cloud und die verschiedenen möglichen Probleme beschrieben.

Für Matthias Günter als Organisator war die Veranstaltung ein voller Erfolg: „Die Open Cloud Days bringen verschiedene Leute zusammen und zeigen, wie viel Potential in der Schweiz für Clouds liegt. Namentlich, wenn diese offen und nachhaltig aufgebaut werden und vom Standortvorteil Schweiz profitieren können.“

Die Präsentationen und Videos werden in Kürze durch /ch/open publiziert werden unter www.ch-open.ch/opencloudday

Organisiert wurde die Tagung durch die Swiss Open Systems User Group /ch/open, die ZHAW, die Schweizer Informatik Gesellschaft SI und das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB. Red Hat, netcetera, ISB, Cisco, Stepping-Stone, EveryWare, Puzzle ITC, Equinix und CloudSigma unterstützten sie.



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