DEFR

Login und Suche



CH Open Sponsoren

Hürlimann Informatik AG - /ch/open-Sponsor

Behörden-finanziertes Crowdfunding-Projekt zu OOXML in LibreOffice/Apache OpenOffice erfolgreich abgeschlossen, nächste Anwender-gesteuerte Entwicklungsphase geplant

17.09.2013 | von Open Source Business Alliance

SUSE und Lanedo haben Verbesserungen betreffend Interoperabilität von LibreOffice mit Microsoft-Dokumenten umgesetzt. Die Anforderungen wurden durch die Stadt München, das Schweizerische Bundesgericht, das Französische Ministerium für Kultur und Kommunikation sowie weiteren öffentlichen Behörden finanziert, welche die Open Source Office-Lösungen LibreOffice und Apache OpenOffice nutzen. Dieses Anwender-gesteuerte Crowdfunding Entwicklungsprojekt wurde durch die Arbeitsgruppe Office Interoperabilität der OSB Alliance koordiniert. Das Folgeprojekt wird nun im Rahmen eines Workshops am 29. und 30. Oktober 2013 in Stuttgart gestartet.

Öffentliche Behörden aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich haben gemeinsam € 160'000 in die verbesserte Unterstützung von OOXML bei LibreOffice/Apache OpenOffice investiert. Die Entwicklungstätigkeiten wurden diesen Sommer in partnerschaftlicher Zusammenarbeit durch das LibreOffice Team von SUSE und der Hamburger Open Source Firma Lanedo abgeschlossen. Während den letzten 12 Monaten wurden alle wesentlichen Anforderungen aus der ursprünglichen Spezifikation erfolgreich umgesetzt und in die offizielle Entwicklung von LibreOffice integriert. Die neuen Funktionalitäten wurden im Rahmen der 3.6, 4.0 und 4.1 Versionen von LibreOffice der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Document Foundation hat in ihrer Pressemitteilung vom Juli 2013 so auch darauf hingewiesen, dass die Interoperabilität in der neusten LibreOffice-Version 4.1 erneut wesentlich verbessert wurde.

Wie in der Spezifikation vorgeschrieben haben SUSE und Lanedo sämtlichen in diesem Projekt entwickelten Quellcode auch unter der Apache License 2.0 veröffentlicht. Die Entwickler-Community von Apache OpenOffice kann dadurch den Quellcode analysieren und diesen nach Möglichkeit in die Apache OpenOffice Suite integrieren. Alle Resultate, früheren Pressemitteilungen und Präsentationen zu diesem Open Source Entwicklungsprojekt sind hier veröffentlicht:

http://www.osb-alliance.de/index.php?id=120

Um eine nächste, Behörden-finanzierte Entwicklungsinitiative zu starten, organisiert die Arbeitsgruppe Office Interoperabilität einen Workshop zur Erarbeitung der Anforderungen am 29. und 30. Oktober 2013 in den Räumlichkeiten der OSB Alliance in Stuttgart. Das Ziel wird es sein, weitere gemeinsam benötigte Verbesserungen bei LibreOffice/Apache OpenOffice zu definieren. Dieses Mal steht die OOXML-Interoperabilität der Nachverfolgung von Änderungen im Zentrum. Mehrere Behörden wie die Stadt München, die Stadt Jena, die Stadt Leipzig, das Schweizerische Bundesgericht, das Schweizer Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB sowie Kernentwickler von LibreOffice und Apache OpenOffice werden daran teilnehmen. Das Resultat des Workshops wird eine Spezifikation sein, die es Open Source Anbietern erlauben wird, Angebote für die Umsetzung der Anforderungen einzureichen.

Die Teilnahmegebühr des Workshops am 29. und 30. Oktober 2013 beträgt € 2500 (CHF 3000) pro Organisation. Die Gebühr deckt die Workshop-Organisation sowie die Fertigstellung einer detaillierten Spezifikation zur Implementierung der Anforderungen. Es können maximal 20 Personen am Workshop teilnehmen. Für Anmeldung und weitere Informationen kann der Sprecher der Arbeitsgruppe Office Interoperabilität kontaktiert werden: Dr. Matthias Stürmer, stuermer(at)osb-alliance.com, +41 76 368 81 65

 

Über die Open Source Business Alliance

Die Open Source Business Alliance – kurz OSB Alliance – ist Deutschlands größtes Netzwerk von Unternehmen und Organisationen, die Open Source Software entwickeln, darauf aufbauen oder sie anwenden. Ziel der OSB Alliance ist es, Open Source Software und andere Formen offener Zusammenarbeit erfolgreicher zu machen. Erreicht wird dies durch Informationsverbreitung, Schaffung positiver Rahmenbedingungen für Hersteller und Anwender sowie durch die aktive Vernetzung von Herstellern, Kunden und Dienstleistern. Dabei spielt insbesondere Interoperabilität zwischen verschiedenen Open Source Systemen sowie mit proprietärer Software eine wichtige Rolle. Hervorgegangen ist die OSB Alliance im Jahr 2011 aus dem Zusammenschluss von LIVE Linux-Verband und Linux Solutions Group (LiSoG). Die Open Source Business Alliance hat ihren Sitz in Stuttgart. Vorstandsvorsitzender ist Peter H. Ganten.

Ansprechpartner für die Presse

Bernd Hertl
Leiter Projektteam Kommunikation / Marketing
OSB Alliance
Open Source Business Alliance e.V.
Breitscheidstraße 4
D-70174 Stuttgart



Twitter Feed







Links

Über unsNewsletterKontaktNutzungsbedingungenCH Open Initiativen



###PIWIK###