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Internationaler Open Source Programmier-Workshop für Geoportal Bund geo.admin.ch

24.02.2011 | von Matthias Stürmer

In einer einmaligen Open Source Initiative von Bund, Kantonen, Städten, Hochschulen, Unternehmen und Verbänden wird an einem internationalen Programmier-Workshop an der EPFL Lausanne das Geoportal Bund geo.admin.ch ausgebaut. Das Präsidium der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit begrüsst diesen innovativen Ansatz der Zusammenarbeit zur Entwicklung von Open Source Software.

Bereits seit letztem Jahr kann auf http://map.geo.admin.ch gebührenbefreit auf das umfangreiche Kartenmaterial der Swisstopo zugegriffen werden. Bis zu 10’000 Personen nutzen dieses Angebot täglich über ihren Web-Browser. Neu wird nun im Rahmen eines Programmier-Workshops, einem so genannten Code Sprint, diese Plattform auch für Smartphones verfügbar gemacht (Go-Live im 3. Quartal 2011). Ziel dieses internationalen Entwickler-Treffen ist es, eine Browser- und Hersteller-unabhängige Plattform zu entwickeln, die ausschliesslich auf Open Source Software basiert. Der neu programmierte Quellcode wird dabei wiederum unter einer Open Source Lizenz freigegeben.

Vom 21. bis 25. Februar 2011 entwickeln nun an der EPFL Lausanne hochkarätige Programmierer aus der ganzen Welt am Open Source Projekt OpenLayers, der Basis-Technologie, die auch für das Geoportal Bund sowie OpenStreetMap verwendet wird. Details zum Code Sprint sind auf der Website http://wiki.osgeo.org/wiki/Lausanne_Code_Sprint_2011 verfügbar. Lanciert hat diese innovative Open Source Initiative das Geoportal Bund zusammen mit dem Bundesamt für Landestopografie swisstopo. Der Code Sprint wird finanziell unterstützt von zahlreichen Organisationen, die unten aufgeführt sind.

Nationalrat Christian Wasserfallen, Co-Präsident der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, hatte bereits 2009 einen Vorstoss eingereicht, der die freie Verfügbarkeit der öffentlichen Kartendaten thematisierte. Entsprechend erfreut ist er über diese erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen dieser Open Source Initiative: „Genau so stellen wir uns modernes Private-Public-Partnership vor: Die öffentliche Hand verbessert in Zusammenarbeit mit Privaten und Verbänden seine eigenen Technologie-Plattformen und stellt die Entwicklungen als Open Source Software der Gesellschaft wiederum frei zur Verfügung.“ Auch Edith Graf-Litscher ist begeistert vom Anlass in Lausanne: „Für mich zeugt diese Initiative von gelebter digitalen Nachhaltigkeit. Öffentliche Gelder werden investiert in eine Plattform der öffentlichen Hand und die technischen Ergebnisse stehen bis in ihre grundlegendsten Eigenschaften allen zur Verfügung für weitere Innovationen.“

Weiterführende Links:
http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2011/02/oss-fuer-geoportal-bund/



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